KREATIVE KLANGEXPERIMENTE IM KLASSENZIMMER III
Dienstag, 25. Oktober 2011 bis Donnerstag, 27. Oktober 2011

Bereits zum dritten Mal bietet MEHR MUSIK! in Zusammenarbeit mit erfahrenen ReferentInnen und MusikvermittlerInnen unterschiedliche Einstiegsmöglichkeiten in die Welt der experimentellen Musik und gibt praktisches Handwerkszeug für verschiedenste Vermittlungsformen, Spielkonzepte und für das Musikerfinden mit Kindern.

Anmeldung über FIBS: www.fortbildung.schule.bayern.de


25.10. Philipp Vandré: DAS BEGREIFEN VON KLÄNGEN. KOMPONIEREN IM KLASSENZIMMER

Die Teilnehmer dieses Workshops erhalten praxisorientierte Konzepte und Materialien für den Einsatz kompositorischer Gestaltungsarbeit im Unterricht.
Ausgehend von elementaren Übungen zur Schulung bewusster Hörwahrnehmung bekommen die Teilnehmer Hilfestellungen in der Formulierung eines kompositorischen Anliegens und der Wahl geeigneter Ausdrucksmittel. Auch die Frage nach einer zeitgemäßen ästhetischen Haltung des Musikpädagogen in Zeiten der globalen Öffnung wird reflektiert – Voraussetzung für jede kompositorische Arbeit. Darauf aufbauend folgt die Auseinandersetzung mit vier grundsätzlich unterschiedlichen Modell-Konzepten: Zufall als Regel, Wiederholung und ihre Wirkung, Musik am PC und Musik und Sprache.

26.10. Scott Roller: IMPROVISATION ALS WEG ZUR KOMPOSITION UND ZUM ENSEMBLE-SPIEL MIT SCHÜLERN

Diese Fortbildung bietet nicht nur eine aktive Einführung in die Improvisation mit Kindern/Jugendlichen im Sinne von Klangspielen und freier Improvisationen, sondern zeigt auch, wie dieser musikalische Ansatz sowohl in einfachen Kompositionen grafischer/verbaler Art wie auch mit "Conductions," einer spannenden Art von dirigierter Ensemble-Improvisation, eingesetzt werden kann. Der Workshop wird so gestaltet, dass Teilnehmer des Workshops vom Februar 2011 eine Vertiefung und Erweiterung, neue Teilnehmer aber gleichzeitig eine sinnige Einführung in das Thema erleben können.

27.10. Prof. Hans Schneider: OHREN ÖFFNEN, BILDER HÖREN, TÖNE SEHEN – DAS HÖREN NEUER MUSIK

Seitdem die Tonalität zu Beginn des 20. Jahrhunderts nicht mehr generell das Fundament in klassischen Werken bildet, muss sich der Hörer bei vielen neuen Werken auf die Suche nach Regeln, nach Strukturen, nach Gestaltungsmodalitäten machen – die er in dieser Musik nicht immer findet. Die damit verbundene Orientierungslosigkeit verunsichert. Diesem Tatbestand will das Hörseminar entgegenwirken und anhand von ausgewählten Stücken die Materialien, Spielweisen, Strukturen und Denkweisen der neuen Musik erforschen – durch Bilder, Texte, Fantasien etc. Im Anschluss daran geht es auch darum, Möglichkeiten zu suchen, wie diese Musiken im Unterricht eingesetzt werden können. Ein Seminar auf Wunsch vieler Lehrerinnen und Lehrer!


Eine Veranstaltung von MEHR MUSIK! in Kooperation mit dem Staatlichen Schulamt Augsburg, der Fachberatung für Musik an den Grund- und Hauptschulen und dem Kulturamt Augsburg. In Zusammenarbeit mit der Grund- und Mittelschule Centerville-Süd.

Ort 
Grund- und Mittelschule Centerville-Süd
Columbusstraße 12
86156 Augsburg